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Die vier Denkfehler bezüglich «Steuern bezahlen»

1. «Rückstellungen für die Steuern machen.»

Falsch. Richtig ist: Monatliche Zahlungen leisten (z.B. mittels Dauerauftrag). Rückstellungen können so nicht zweckentfremdet werden. Ausserdem schreiben die meisten Kantone einen steuerfreien Vergütungszins gut. Die Steuerrechnungen flattern 100%ig ins Haus, warum also nicht gleich den monatlichen Steuerbetrag direkt an die Steuerverwaltung überweisen?

2. «10% vom Lohn für die Steuern budgetieren.»

Falsch. Richtig ist: Viele müssen mit 15% - 20% (und mehr) vom Nettoeinkommen an Steuerlast rechnen. Es gibt verschiedene Online-Rechner, mit denen sich die zu erwartende Steuerlast ganz einfach ausrechnen lässt.

3. «Die Steuern mit dem 13. Monatslohn bezahlen.»

Falsch. Richtig ist: Gemäss Wegleitung oder Online-Rechner die eigene Steuerlast korrekt berechnen. Oft braucht es zwei Monatslöhne (und mehr), um die Steuerrechnung zu bezahlen (Achtung: Staats- und Gemeindesteuer UND Direkte Bundessteuer berechnen).

4. «Warten bis die definitive Steuerrechnung kommt.»

Falsch. Richtig ist: In vielen Kantonen kann es zwei und mehr Jahre dauern, bis die definitive Veranlagung erfolgt ist. Das kann dann plötzlich bedeuten, dass man die Steuerrate pro Monat verdoppeln muss.

FAZIT: jährliche Steuerlast berechnen → 1/12 des Steuerbetrages als monatliche à-Kto.-Zahlung mittels Dauerauftrag an das Steueramt überweisen

8. März 2016, Text: Hans Schoch