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Steuerumgehung...

… liegt gemäss Definition des Bundesgerichts vor, wenn (kumulativ):

  • Ein ungewöhnliches, sachwidriges oder absonderliches Vorgehen gewählt wird, welches den wirtschafltichen Gegebenheiten völlig unangemessen erscheint
  • Sich dieses (absonderliche) Vorgehen einzig mit der Absicht der Steuerersparnis erklären lässt
  • Das ungewöhnliche Vorgehen auch tatsächlich zu einer Steuerersparnis führen würde, wenn es von den Steuerbehörden hingenommen würde

 Steuerumgehung wird nur in ausserordentlichen Situationen angenommen. Die oben genannten Kriterien dienen dabei als Katalog für die Abgrenzung von der steuerlich zu akzeptierenden Steuervermeidung. Grundsätzlich ist der Steuerpflichtige frei, wie er seine Rechtsverhältnisse gestalten will.

Trotzdem: Als steuerpflichtige Person muss man sich vorgängig sehr gut überlegen, ob man wirklich die komplizierteste und exotischste Variante wählen will. Schliesslich gilt es ebenso, nicht nur die Steuern, sondern auch die übrigen mit einer Transaktion verbundenen Kosten im Auge zu behalten. Man ist ferner sehr gut beraten, wenn man bei Bedarf auch noch andere als nur steuerliche Gründe für das gewählte Vorgehen darlegen kann.

Die Steuerumgehung

  • bewirkt, dass dem Staat Steuern vorenthalten werden
  • stellt aufgrund des offenen Ausweises keine Pflichtverletzung und damit keine strafbare Handlung dar
  • hat als einzige Konsequenz die Veranlagung der Steuer gemäss wirtschaftlicher Betrachtungsweise zur Folge
14. März 2016, Text: Hans Schoch